Montag, 7. Februar 2011

Endlich Frühling: Blumen in Klosterneuburg bei Wien


Das Stift Klosteneuburg bei Wien (Foto: Stift Klosteneuburg)
(Reise, Österreich, Maike Grunwald) Ich will endlich, dass es Frühling wird - und bin mir sicher, dass es nicht nur mir so geht. Zum Glück dauert es nicht mehr lange, bis man keine Fernreise mehr machen muss, um Blumen und Schmetterlinge zu sehen. Im Stift Klosterneuburg bei Wien kann ich diese Frühlingsboten schon ab dem 3. März erleben: bei der 8. Internationalen Orchideenschau, die diesmal unter dem Motto „Orchideen und Kunstschätze aus sechs Kontinenten“ steht.


Im Klosterneuburger Konventgarten wird ein Meer von tropischen Orchideenarten zu bestaunen sein. In der Orangerie und einem davor aufgebauten Zelt sind die Blumenschätze inmitten von Landschaften mit Dschungelgewächsen, Wasserfällen und tropischen Schmetterlingen angeordnet.
Sogar über hundert Jahre alte Orchideenstöcke werden gezeigt - an denen erfreute sich schon Kaiserin Sissi!

8. Internationale Orchideenausstellung
Zeit: 5.–20.03.2011, täglich 8–18 Uhr
Ort: Orangerie und Konventgarten des Stiftes


Mehr Infos unter
www.stift-klosterneuburg.at/garten



Das Stift Klosterneuburg, das vor Wien direkt an der Donau liegt, hat auch sonst viel zu bieten. Seit fast 900 Jahren ist das 1114 vom heiligen Leopold gegründete Stift eines der wichtigsten sakralen und kulturellen Zentren Österreichs. Es hat das älteste Weingut Österreichs und prächtige Gärten, die in Stilrichtungen verschiedener Jahrhunderte angelegt sind. Genau das Richtige für Leute wie mich, die gern entspannt in herrlichen Parks lustwandeln und dann einen edlen Tropfen genießen!


Steinvasen im Garten (Foto: Stift Klosteneuburg)

Das Stift besteht aus Bauten aus verschiedenen Epochen und Stirichtungen, von der Romanik über Barock bis zum Historismus. Die barocke Baustelle der Sala terrena, die seit der Einstellung der Bauarbeiten 1740 unverändert blieb, ist weltweit einzigartig. Dazu gibt es wertvolle Kunstschätze wie den weltberühmten Verduner Altar.


Verduner Altar (Foto: Stift Klosteneuburg)
Im Mai 2011 wird die Schatzkammer erstmals für alle Besucher geöffnet. Höhepunkt der neuen Dauerausstellung ist der so genannte "Erzherzogshut", der 1616 als „Heilige Krone Österreichs“ gestiftet wurde. Die ältesten Schätze reichen bis in die Gründungszeit des Stiftes Klosterneuburg zurück, darunter prächtige Reliquienschreine und ein Abtstab aus Elfenbein. Bei so viel Pracht muss man kein Katholik sein, um die Schätze zu genießen. Ich werde sie mir auf jeden Fall ansehen.


Die Korallenkrippe aus der Schatzkammer (Foto: Stift Klosteneuburg)

Übernachten kann man in dem Stift, in dem bis heute Priester leben und arbeiten, nicht. Zehn Gehminuten entfernt gibt es jedoch ein Vier-Sterne-Hotel, das auch Pakete mit Übernachtung und Stift-Führungen anbietet. "Es ist ist auch ideal für Wien-Touristen, die im Grünen an der Donau übernachten und das Stift ansehen wollen", sagt Elisabeth Sommer, General Manager des Park Inn Vienna Klosterneuburg. Wien ist vom Stift nur 12 Kilometer entfernt, bis zur Innenstadt sind es 25 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und 45 Minuten mit dem Fahrrad.

Mehr Infos unter www.stift-klosterneuburg.at
Hotel: www.klosterneuburg.parkinn.at
Anreise: z.B. mit airberlin nach Wien, dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mehr Tipps und Reisereportagen auf www.maikegrunwald.com
Die schönsten Hotels: www.hotelparadiese.de

(Fotos: Stift Klosteneuburg)

Diese Ankündigung basiert auf Pressemitteilungen und Gesprächen mit Vertretern des Stift Klosterneuburg.

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